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T-MAX Reifenreparaturset

Mit dem T-MAX Reifenreparaturset lassen sich schnell und einfach punktuelle Schäden in der Lauffläche von Reifen die durch spitze Gegenstände, wie z.B. Steine, Nägel und Schrauben verursacht wurden beheben. Dazu muss der Mantel nicht von der Felge entfernt werden. Die Anwendung ist sehr einfach und die Reifenreparatur kann auch von Laien erfolgreich durchgeführt werden.

Darüber hinaus enthält das Set auch Flicken und Vulkanisiermittel für die Reparatur von Schläuchen.

Anwendung

Zur Reparatur geht man wie folgt vor: Gegenstand aus dem Reifen entfernen sofern noch vorhanden. Versiegelungs- und Schmiermittel auf die Reibahle aufbringen und den Stichkanal in Stichrichtung mit dieser aufrauen. Dabei wird dieser auch auf das optimale Maß für die Selbstvulkanisierstreifen gebracht.

Selbstvulkanisierstreifen durch das Loch des Einführdorn stecken und mittig platzieren. Den Einführdorn bis zum Anschlag in den Stichkanal einführen und wieder herausziehen. Die überstehenden Enden des Streifens mit dem Messer abschneiden.

Die Reparaturstreifen vulkanisieren auf chemischen Weg bei Umgebungstemperatur und dichten Einstiche zuverlässig und dauerhaft ab.

Lieferumfang

Das T-MAX Reifenreparaturset beinhaltet u.a.:

Zur Reparatur Lauffläche:

·         Reibahle mit abnehmbaren T-Griff

·         Versiegelungs- und Schmiermittel

·         Einführdorn mit Abstandshalter und abnehmbaren T-Griff

·         20 Selbstvulkanisierstreifen, 20 cm lang

·         Messer

·         2 * Inbusschlüssel

Zur Reparatur Schlauch:

·         2 * Flicken rund, 25 mm

·         2 * Flicken rechteckig, 25 * 34 mm

·         Flicken rechteckig, 34 * 48 mm

·         Vulkanisiermittel

Sonstiges:

·         Luftdruckprüfer

·         2 * Gummischlauch

·         Box für Kleinteile

·         Transportbox

GESETZLICHE VORSCHRIFTEN

Im Geltungsbereich der StVZO ist eine Reparatur der Lauffläche zulässig.

"Eine Reparatur erscheint sinnvoll und vertretbar, wenn mit Erfahrung, Sachkenntnis und nicht-veraltetem Reparaturmaterial und Lösungsmitteln gearbeitet wird. Der Ausführende (Vulkaniseur) trägt Verantwortung für die durchgeführte Reparatur. Der Gesetzgeber hat im §36 der StVZO eine Basis für eine Regelung geschaffen. Genauere Hinweise gibt die „Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen“ (Bundesverkehrsblatt Dokument B 3620). Darin sind seit 1. Juni 2008 keinerlei Einschränkungen zum Geschwindigkeitsindex des Reifens mehr aufgeführt; es können also auch ZR-Reifen repariert werden. Es liegen allerdings Einschränkungen der Reifenhersteller und Reparaturmaterial-Hersteller vor. Auch Einschränkungen bei Kfz-Versicherungen sind zu beachten. Entsprechend den Vorgaben des Reparaturmaterial-Herstellers sollten bei Pkw-Reifen keine Reparaturen in der Wulstzone durchgeführt werden, wenn auch Gewebe geschädigt ist. Reine Gummiverletzungen an der Wulst können repariert werden. Seitenwandreparaturen sind mit warm vulkanisertem Gummi im ausgearbeiteten Schaden und einem Deckenpflaster mit Gewebeverstärkung reparierbar (nur durch Fachleute mit entsprechender Ausbildung nach HwO). ... Das Einlegen eines Luftschlauches zum Abdichten eines beschädigten Reifens ist unzulässig. Die Beurteilung einer Reparaturstelle ohne Reifendemontage und Kontrolle des Reifeninneren ist fahrlässig."

Quelle: Wikipedia